Auf entdeckungstour in Toggenburg - Jahresausflug 2019

Ausflug Musikverein Hausen Klangwelt Unterwasser
Allerhand alternative Instrumente sorgten für neue Klangerlebnisse

Am 21. September führte uns unser diesjähriger Ausflug nach Toggenburg in der Schweiz, wo wir eine Reihe an Geräusch- und Geschmackserlebnissen genießen konnten. Nach einer etwa einstündigen Anreise durch die Schweizer Alpen kamen wir an unserer Unterkunft für die kommenden zwei Tage an - eine hölzerne Skihütte am Hang mit Blick auf den Säntis. Angekommen galt es zunächst unfallfrei das Gepäck den etwa 50 Meter langen Hang hinunter an die Skihütte zu transportieren, was auch größtenteils gelang. Nachdem sämtliche Zimmer bezogen wurden konnte in das erste Klangerlebnis des Tages gestartet werden.

 

Geräuscherlebnisse auf dem Klangweg

Der Klangweg in Unterwasser ist ein von alternativen "Instrumenten" gesäumter Wanderweg. Beginnend mit einem als Metallophon bespielbaren Schriftzug ging es zunächst zu einer Käsereibe auf welcher sich einer Klangtherapie unterzogen werden konnte. Einige Meter höher erwartete uns eine Brunnenstubete an welcher es galt die Tonart des plätschernden Wassers zu bestimmen. Das darauf folgende Schaleglüüt ist die Tradition des "Schellen schötten" angelehnt. Hier musste mit viel Geschick eine Kugel oder eine Münze in einem Becken so gleichmäßig geschwungen werden, sodass dazu gejodelt werden konnte. 

Nach einer kurzen Rast mit Blick auf den Säntis und dem Chäserrugg im Rücken ging es weiter. Anhand des Geräuschs von drehenden Mühlsteinen konnte dieses nicht als Umgebungsgeräusch, sondern als richtiger Klang wahrgenommen werden. Wie klingt eigentlich Heavy Metal ? Diese Frage konnte an einer Klangkugel, bestehend aus verschiedenen Metallen und Legierungen beantwortet werden, welche genaue Unterschiede der Materialien  sowie deren Verarbeitung erkennbar machte. Das Spielen nur mit "Naturtönen" erforderte eine gut trainierte Lippenmuskulatur und viel Gefühl. Diese Fertigkeiten konnten die Bläser am Treibjagdhorn hervorragend unter Beweis stellen. Für reichlich Aufsehen sorgten schließlich noch ein "Heulvelo", ein Fahrrad, an welchem eine sich drehende Plastikröhre einen Klang erzeugt, sowie ein Glockenspiel aus Kuhglocken. An letzterem wurde das Stück "Hänschen Klein" in eine völlig neue Klangkulisse gesetzt.

 

Ausflug Musikverein Hausen Alpschaukäserei Säntis
Eine große Auswahl an Alpkäse bat neue Geschmackserlebnisse

Entspannung im Schwendisee

Im Anschluss an die Wanderung trauen sich ein paar Musiker an eine Erfrischung im 18° warmen Schwendisee heran. Derweil wurde vor der Skihütte bereits fleißig am nächsten Klangerlebnis geübt. Vier unserer Musiker gaben in der Abendsonne einige neue Stücke zum Besten. In der Wärme des Kachelofens ließ man schließlich gemeinsam der Abend ausklingen. 

 

Geschmackserlebnis in der Alpkäserei

Nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen ging es auf die andere Seite des Säntis zu einer Alpkäserei. Nach einem kurzen Vortrag über die Historie der Alpkäsereien, der Schweizer Milchwirtschaft sowie der traditionsreichen Viehhaltung durch den Käser ging es in die eigentliche Käserei. Hier wurde uns erklärt, wie aus jährlich ca. 1,2 Millionen Liter Milch aus dem Umland der besondere Alpkäse hergestellt wird. Interessant war hier vor allem, dass der Ausschlaggeber für den Geschmack des Käse in den Gräsern der Kühe liegt. Die Kühe weiden von Frühjahr bis Herbst rund um den Säntis und verzehren dabei verschiedene Alpkräuter. Unbekannt war vielen ebenfalls, dass das zur Andickung der Milch verwendete Lab bei Alpkäse nach wie vor aus den Labmägen der Kälber gewonnen wird und nicht durch einen künstlich hergestellten Ersatz verdrängt wurde. Eine anschließende Kostprobe der verschiedenen Käsesorten sorgte für eine Vielzahl an Geschmackserlebnissen. Die Rückreise endete schließlich wieder in Hausen an der Eichenhalle.

 

Weitere Bilder und insbesondere Videos der Instrumente des Klangwegs finden Sie in unserer Galerie.

Ausverkauftes Paprikafest

Am Sonntag, den 8. September fand in unserer Eichenhalle unser erstes Paprikafest statt. 

 

Das Interesse an diesem Fest war sehr groß, es blieb nahezu kein Stuhl unbesetzt. Unsere Musikerinnen und Musiker bedienten die Gäste mit einer Auswahl an Speisen rund um die Paprika. Statt der üblichen Auswahl an Pommes und Grillwürsten war mit einem griechischen Bauernsalat und Frikadellen aus Roten Linsen oder Rindhackfleischbällchen an Paprika-Tomatensoße mit Jasmin Duftreis für wirklich jeden Geschmack etwas dabei. Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass der Andrang auf diese kulinarischen Köstlichkeiten so groß wird, sodass diese bereits vor Konzertschluss restlos ausverkauft waren. Auch von der vielfältigen Kuchentheke blieb zum Schluss kein Stück mehr übrig. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön von unserer Seite an die Reichenauer Gärtnersiedlung für die großzügige Versorgung mit Paprika, Auberginen und Chilis. 

 

Für die musikalische Untermalung des Mittags sorgte der Musikverein Friedingen. Die zahlreichen Zuschauer erfreuten sich an modernen Stücken, wie Wannsee von den Toten Hosen und altbekannten Stücken der Blasmusik von Ernst Mosch. Nach einer kurzen Umbaupause sorgte unsere Musikkapelle in verkleinerter Besetzung für die weitere Unterhaltung. Eine besondere Ehre war für uns der Besuch des Verbandspräsidenten des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee, Herrn Johannes Steppacher, welcher die diesjährigen Ehrungen höchstpersönlich vornahm. Geehrt wurden Maximilian Kopp für den Erwerb des Jugenmusikerleistungsabzeichens in Gold, Zoe Krug für den Erwerb des Jugenmusikerleistungsabzeichens in Bronze, sowie Sarah Stocker, Lisa Zimmermann und Steffen Kollosche für 20 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft.

Wir hoffen, dass unser Paprikafest bei Ihnen sehr gut angekommen ist und wir Sie zu einer weiteren Auflage erneut unterhalten dürfen.

 

Weitere Impressionen unseres Paprikafestes finden Sie hier

Dämmerschoppen 2019

Am Freitag, den 19. Juli fand auf dem malerischen Lindenplatz in Hausen bei bestem Wetter unser jährlicher Dämmerschoppen statt.

Für musikalische Unterhaltung sorgte zu Beginn der MV Überlingen am Ried, welcher die zahlreichen Gäste auf dem Lindenplatz bestens unterhielt.  Insbesondere die Kinder fanden sehr großen Gefallen am neuen Waffelstand. Die Musiker hatten alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage an Waffeln im Stil des Wappens eines Münchener Fussballvereins zu stillen. In den späteren Abendstunden wurde die Waffelbar dann in eine Getränkebar umfunktioniert, welche ebenfalls sehr gut angenommen wurde. Dieser zweite Teil des Dämmerschoppens wurde nun durch den MV Raithaslach-Münchhöf musikalisch begleitet. Eine neue Beleuchtung verbesserte das Flair des Lindenplatzes nochmals erheblich.

Der Musikverein Hausen hofft für nächstes Jahr wieder auf solch perfekte Grundvoraussetzungen und auf zahlreiche Gäste.

 

Hier finden Sie weitere Impressionen aus diesem Jahr

Neuer Goldjunge an der trompete

Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold ist für einen jungen Amateurmusiker wohl immer die Krönung seiner Ausbildung. Den letzten Schliff holte sich Maximilian Kopp bei einem einwöchigen Lehrgang an der Musikakademie in Staufen. Neben den klassischen Vortragsstücken, welche immer mit Klavierbegleitung eingeübt werden, stehen auch die Fächer Musikkunde und Gehörbildung auf dem Stundenplan. Bei der praktischen Abschlussprüfung, bei welcher die Technik, Rhythmik, Tonqualität und der musikalische Ausdruck gesondert bewertet werden, hat Maximilian Kopp oft die Höchstpunktzahl erreicht. „Mein Trompetenlehre Uwe Sauter hat mich optimal auf die Prüfung vorbereitet“ so der junge Trompeter. Mächtig stolz auf den jungen Musiker ist natürlich auch sein Vater und Vereinsvorstand Alexander Kopp. In der fast 50-jährigen Geschichte unseres Musikvereins ist Maximilian erst der vierte Musiker, der diese Prüfung absolviert hat. Natürlich wissen wir auch die Stärken des Trompetenlehrers Uwe Sauter zu schätzen. Für Alexander Kopp ist es immer wieder faszinierend, wie er die jungen Musiker motivieren und mit gemeinsam gespielten Technikübungen zu neuen Höchstleitungen anspornen kann. Maximilian wird seinen Trompetenunterricht beenden, da er übergangsweise bei einem Singener Großbetrieb im Schichtbetrieb arbeitet. Im Herbst beginnt dann sein duales Studium in Villingen. „Am Wochenende werde ich dann meistens heim fahren und wenn nicht etwas ganz Wichtiges ansteht, bin ich dann natürlich auch am Freitag in der Musikprobe“ so Maximilian augenzwinkernd. Das hoffen natürlich auch seine Musikkameraden und der Dirigent Christian Waibel, ist Maximilian doch jetzt schon eine wichtige Stütze im Trompetenregister.

Benefizkonzert im Pflegezentrum Hegau

Am Sonntag, den 2. Juni, lud der Musikverein zum Frühschoppenkonzert im Garten des Pflegezentrum Hegau in Singen ein. Viele Bewohner des PZH folgten der Einladung und hörten bei kühlenden Getränken den vielfältigen Musikstücken aufmerksam zu. Der Mix aus Polkas, Märschen und Evergreens kam bei den Zuschauern sehr gut an.

Ein besonderes Highlight bot das bekannte Stück „Auf der Vogelwiese“ von Ernst Mosch. Ein musikalisch sehr begeisterter Bewohner des PZH verfolgte das Konzert aufmerksam aus nächster Nähe. Das Angebot vom Vorstand Alexander Kopp, die Vogelwiese mit Gesang zu begleiten, nahm dieser gerne an.

Nach der letzten Polka „Bis bald auf Wiedersehen“ konnten die Bewohner des PZH immer noch nicht genug vom Musikverein bekommen und forderten weitere Zugaben. Mit Peter Alexanders „Feierabend“, sowie „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble konnte dieser Wunsch erfüllt werden. Es unser erster Auftritt dieser Art beim PZH Singen und bestimmt auch nicht der letzte.

 

Weitere Fotos unseres Auftritts finden Sie in der Galerie

Jahreshauptversammlung 2019

Am Freitag, den 15. März, fand die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Die Tagesordnung sah für dieses Jahr als besonderen Punkt die Wahl des 1. Vorstandes, des Schriftführers, sowie der beiden passiven Beisitzer vor. 

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Fasnet 2019

Unsere Musiker nahmen dieses Jahr am 5. Hegau-Umzug in Schlatt teil. Ganz getreu dem Motto des Narrenspiegels "Nu no Baustelle" wurde - mit ausreichend Warnwesten und Bauhelmen bewaffnet - unter Leitung unseres neuen Fasnachtsdirigenten Maximilian Kopp durch Schlatt gezogen. 

 

 

 

 

Für all diejenigen, welche dieses Jahr den Umzug leider nicht live erleben konnten oder die, die einfach noch nicht genug Fasnet für dies Jahr haben gibt es ein Video des Umzugs:

Weitere Fotos vom Hegau-Umzug hat die Reblaus Zunft auf Ihrer Facebook-Seite veröffentlicht.

Adventskonzert 2018

Zum wiederholten Mal luden der MV Hausen an der Aach und die Sisingas - der Krankenhauschor Singen - am Vorabend des 1. Advent dazu ein gemeinsam in den Advent“ zu starten.

Der MV Hausen unter Leitung von Christian Waibel begann mit „Esse Sacerdos“, einem andächtigen Kirchenmusikstück, komponiert 1885 von Anton Bruckner.

 

Der 1. Vorstand Alexander Kopp begrüßte daraufhin alle Zuhörer in der voll besetzten Kirche St. Agatha und gab sogleich die Bühne frei für die ersten Stücke des Chores SISINGAS. Unter Leitung von Birgit Mehlich erklangen wunderschöne Melodien, wie „Freu dich auf den Sohn!“, „Wohin du auch gehst“ und das bekannte Stück „Winter Wonderland“ komponiert von Felix Bernhard ließen die Zuhörer gänzlich in Vorweihnachtliche Stimmung versetzen, auch wenn das Winter Wonderland wetterbedingt nur stimmlich geboten wurde an diesem Abend.

 

Der Musikverein fuhr mit „Sweet Bells“ Fantasy fort, ein Konzertwerk von Martin Scharnagl, dem der Klassiker „Süsser die Glocken nie klingen“ zugrunde liegt, Greensleeves und Soledaro - Tränen lügen nicht - fort. Abermals führte Christine Krug gekonnt durch den Abend und entlockte nebst kurzen Erläuterungen zu den dargebotenen Stücken, durch kurze Weihnachtsgeschichten den Zuhörern ein Lächeln.

 

Wiederum wechselte die Bühne und die SISINGAS begeisterten mit dem modernen Gospel „You make me sing“ und der wunderschönen Popballade „If you don't know me by now“ und luden mit „Festival Sanctus“ das Publikum ein in die von den Sängerinnen und Sängern ausgestrahlte gute Laune in sich aufzunehmen.

 

In seinem dritten Teil stimmte der Musikverein modernere Töne an; zu hören waren „Highland Cathedral“, ein ursprünglich für Dudelsack komponiertes Stück von Michael Korb und Uli Roever, welches für Blasmusik umgeschrieben wurde, „Hallelujah“, sowie das aus dem Musical Tabaluga bekannte Stück „Nessaja“ von Peter Maffay.

Mit „Heal the World“ des verstorbenen Ausnahmekünstlers Michael Jackson schloss der Musikverein gekonnt sein offizielles Programm.

 

Natürlich durfte ein gemeinsam von Chor und Musikern vorgetragenes Weihnachtslied auch in diesem Jahr nicht fehlen, das Publikum sang lautstark „Macht hoch die Tür“ mit.

 

Nach geforderten Zugaben verweilten sich die Akteuere und Zuhörer noch gerne auf dem Lindenplatz, wo an liebevoll dekorierten Ständen der örtlichen Vereine kulinarisches und dekoratives angeboten wurde.

 

Der Musikverein bedankt sich ganz herzlich bei den SISINGAS für die diesjährige Mitgestaltung des Adventskonzertes und wünscht allen Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Weitere Bilder vom Konzert finden Sie in der Galerie

Musikerausflug 2018

Ende September fand der Musikerausflug statt, welcher uns dieses Jahr bei traumhaften Wetter nach Freiburg führte. Zunächst führte der Weg jedoch nicht nach Freiburg selbst, sondern auf den nahegelegenen Hausberg - Den Schauinsland. 

Oben angekommen teilten sich die Aktivitäten. Eine Gruppe der Musiker machte sich mit einem Bergwerksführer auf, um das Innere des Schauinsland, das ehemalige Bergwerk, zu erkunden. Das Bergwerk diente früher unter anderem dem Abbau von Silber, Blei und Zink. Heute wird das Bergwerk als Archivlagerstätte für "Mikrofilme"  genutzt. Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt in den Tiefen des Bergwerks sorgten insgesamt für ein richtiges "Bergmann-Gefühl".

Außerhalb des Bergwerks machte sich der andere Teil der Gruppe bereit für einen heißen Ritt den Schauinsland hinab. Hierfür wurden jedoch keine normalen Fahrräder genutzt, sondern sogenannte Downhill-Roller. In voller Schutzausrüstung ging es von der Bergstation der Schauinslandbahn direkt in die ersten beiden, sehr ruppigen, Abschnitte der insgesamt 8 km langen Strecke. Nachdem diese nahezu alle sturzfrei überstanden hatten ging es in den darauffolgenden Abschnitten  wesentlich ruhiger zu. Auf dem letzten Stück der Strecke musste noch eine letzte technisch sehr anspruchsvolle Passage überwunden werde. Dann war das Ziel, die Talstation, auch schon bereits erreicht. Im Anschluss daran fand an der Bergstation ein gemeinsames Picknick der beiden Gruppen statt, welches die Energiereserven wieder auffüllte.

Darauf stand nun die Besichtigung der Ganther-Brauerei in der Freiburger Innenstadt auf dem Plan. Nach einer Aufklärung über die Brauerei selbst und das hauseigene Brauwasser ging es in einer Führung weiter durch den Herstellungsprozess des Bieres. Dieses konnte dann im Lager zum ersten mal als Frischbier, welches auch "Zwickel" genannt wird verkostet werden. Anschließend wurde der Weg des Bieres bis zur Abfüllung in die Flasche weiter verfolgt. Die Besichtigung und auch der Ausflug insgesamt endete im ehemaligen Kohlekraftwerk der Brauerei, welches in eine Schankwirtschaft umgewandelt wurde. Dort erhielt nun jeder ein Bier seiner Wahl aus dem Ganther Sortiment, welches dann noch mit dem ein oder anderen Flammkuchen oder auch dem ein oder anderen weiteren Bier genossen wurde.

 

Weitere Bilder zum Ausflug finden Sie in der Galerie.

War das schon alles ?

Wir freuen uns über Ihr großes Interesse an unserem Musikverein. Weitere Beiträge finden Sie in unserem Archiv.