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Jahreshauptversammlung 2020

Die Jahreshauptversammlung des Musikverein Hausen fand am 31. Januar 2020 statt. Vorstand Alexander Kopp begrüßte die Anwesenden im Proberaum der Eichenhalle. Die Ämter des 2. Vorstands, des Kassiers sowie der Aktiven Beisitzer standen zur Wahl. Die langjährige stellvertretende Vorsitzende Lisa Zimmermann wurde aus der Vorstandschaft verabschiedet.

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Blind Date am Adventskonzert

Waldhorn, Konzert, Bläser, Blasmusik
Das Waldhorn ist ein sehr schweres und daher selten vertretenes Instrument

Am Freitag, den 30. November fand in der St. Aghata Kirche in Hausen das alljährliche Kirchenkonzert des Musikverein Hausen statt. Auf dem im Vorlauf stattfindenden Weihnachtsmarkt verkauften unsere Jungmusiker selbstgebackene Plätzchen sowie Linzer Torten und Selbstgebasteltes. Dazu gab es erstmals heißen Kakao und Lumumba. 

 

Das Konzert eröffnete der Musikverein Hausen unter der Leitung von Dirigent Christian Waibel mit der Festivus-Fanfare, welche ein Thema beginnend bei hohen Pauken und Trompeten bis zu einem strahlenden Schluss durch das gesamte Orchester zog. Anschließend begann das Blind-Date mit dem Pop- und Gospelchor aus Gottmadingen, welcher kurzfristig für den Steißlinger Pfadi-Chor einspringen konnte. Unter der Leitung von Birgit Mehlich starteten die POGOS mit „A Mothers Prayer“. Der Song von Celine Dion war ein herzergreifendes Gebet einer Mutter an Ihre Tochter, welche sich in einem inneren Zwiespalt zwischen Loslassen und Sicherheit befindet.

 

Im nächsten Block des Musikverein fand das erste Highlight des Konzerts seinen Platz: Als sein allererstes Solo am Flügelhorn spielte Fabian Radtke das Stück „My Dream“ von Peter Leitner. Die Melodie entstand beim Improvisieren mit Klavier und Flügelhorn und wurde später zu einem Flügelhorn-Solo ausgearbeitet. Die POGOS führten das Konzert mit „A thousand Years“ von Christina Perri weiter in die Moderne. Die US-Amerikanerin besingt etwas das sich jeder wünscht: Eine tausendjährige Liebe die alle Sorgen und Ängste vergessen macht und die Zeit stillstehen lässt. Auch der Musikverein ging in der Moderne weiter. Mit dem „Earth Song“ von Michael Jackson und „Über sieben Brücken“ zeigten die Hausener Musiker einmal mehr, dass Blasmusik nicht nur aus Polkas und Märschen besteht, sondern eine ganze Bandbreite an Genres abdecken kann.

 

Gemeinsam wurde das mittlerweile traditionelle Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“ durch die POGOS und den Musikverein vorgetragen. Alexander Kopp, Vorstand des Musikverein Hausen, bedankte sich nochmals herzlichst bei den POGOS: „Ein solch kurzfristigen Ersatz zu finden ist extrem schwer, doch nach unserem Blind-Date kann ich mir eine Neuauflage sehr gut vorstellen.“

 

Weitere Fotos, sowie ein Video vom Konzert finden Sie in unserer Galerie.

Auf entdeckungstour in Toggenburg - Jahresausflug 2019

Ausflug Musikverein Hausen Klangwelt Unterwasser
Allerhand alternative Instrumente sorgten für neue Klangerlebnisse

Am 21. September führte uns unser diesjähriger Ausflug nach Toggenburg in der Schweiz, wo wir eine Reihe an Geräusch- und Geschmackserlebnissen genießen konnten. Nach einer etwa einstündigen Anreise durch die Schweizer Alpen kamen wir an unserer Unterkunft für die kommenden zwei Tage an - eine hölzerne Skihütte am Hang mit Blick auf den Säntis. Angekommen galt es zunächst unfallfrei das Gepäck den etwa 50 Meter langen Hang hinunter an die Skihütte zu transportieren, was auch größtenteils gelang. Nachdem sämtliche Zimmer bezogen wurden konnte in das erste Klangerlebnis des Tages gestartet werden.

 

Geräuscherlebnisse auf dem Klangweg

Der Klangweg in Unterwasser ist ein von alternativen "Instrumenten" gesäumter Wanderweg. Beginnend mit einem als Metallophon bespielbaren Schriftzug ging es zunächst zu einer Käsereibe auf welcher sich einer Klangtherapie unterzogen werden konnte. Einige Meter höher erwartete uns eine Brunnenstubete an welcher es galt die Tonart des plätschernden Wassers zu bestimmen. Das darauf folgende Schaleglüüt ist die Tradition des "Schellen schötten" angelehnt. Hier musste mit viel Geschick eine Kugel oder eine Münze in einem Becken so gleichmäßig geschwungen werden, sodass dazu gejodelt werden konnte. 

Nach einer kurzen Rast mit Blick auf den Säntis und dem Chäserrugg im Rücken ging es weiter. Anhand des Geräuschs von drehenden Mühlsteinen konnte dieses nicht als Umgebungsgeräusch, sondern als richtiger Klang wahrgenommen werden. Wie klingt eigentlich Heavy Metal ? Diese Frage konnte an einer Klangkugel, bestehend aus verschiedenen Metallen und Legierungen beantwortet werden, welche genaue Unterschiede der Materialien  sowie deren Verarbeitung erkennbar machte. Das Spielen nur mit "Naturtönen" erforderte eine gut trainierte Lippenmuskulatur und viel Gefühl. Diese Fertigkeiten konnten die Bläser am Treibjagdhorn hervorragend unter Beweis stellen. Für reichlich Aufsehen sorgten schließlich noch ein "Heulvelo", ein Fahrrad, an welchem eine sich drehende Plastikröhre einen Klang erzeugt, sowie ein Glockenspiel aus Kuhglocken. An letzterem wurde das Stück "Hänschen Klein" in eine völlig neue Klangkulisse gesetzt.

 

Ausflug Musikverein Hausen Alpschaukäserei Säntis
Eine große Auswahl an Alpkäse bat neue Geschmackserlebnisse

Entspannung im Schwendisee

Im Anschluss an die Wanderung trauen sich ein paar Musiker an eine Erfrischung im 18° warmen Schwendisee heran. Derweil wurde vor der Skihütte bereits fleißig am nächsten Klangerlebnis geübt. Vier unserer Musiker gaben in der Abendsonne einige neue Stücke zum Besten. In der Wärme des Kachelofens ließ man schließlich gemeinsam der Abend ausklingen. 

 

Geschmackserlebnis in der Alpkäserei

Nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen ging es auf die andere Seite des Säntis zu einer Alpkäserei. Nach einem kurzen Vortrag über die Historie der Alpkäsereien, der Schweizer Milchwirtschaft sowie der traditionsreichen Viehhaltung durch den Käser ging es in die eigentliche Käserei. Hier wurde uns erklärt, wie aus jährlich ca. 1,2 Millionen Liter Milch aus dem Umland der besondere Alpkäse hergestellt wird. Interessant war hier vor allem, dass der Ausschlaggeber für den Geschmack des Käse in den Gräsern der Kühe liegt. Die Kühe weiden von Frühjahr bis Herbst rund um den Säntis und verzehren dabei verschiedene Alpkräuter. Unbekannt war vielen ebenfalls, dass das zur Andickung der Milch verwendete Lab bei Alpkäse nach wie vor aus den Labmägen der Kälber gewonnen wird und nicht durch einen künstlich hergestellten Ersatz verdrängt wurde. Eine anschließende Kostprobe der verschiedenen Käsesorten sorgte für eine Vielzahl an Geschmackserlebnissen. Die Rückreise endete schließlich wieder in Hausen an der Eichenhalle.

 

Weitere Bilder und insbesondere Videos der Instrumente des Klangwegs finden Sie in unserer Galerie.

Ausverkauftes Paprikafest

Am Sonntag, den 8. September fand in unserer Eichenhalle unser erstes Paprikafest statt. 

 

Das Interesse an diesem Fest war sehr groß, es blieb nahezu kein Stuhl unbesetzt. Unsere Musikerinnen und Musiker bedienten die Gäste mit einer Auswahl an Speisen rund um die Paprika. Statt der üblichen Auswahl an Pommes und Grillwürsten war mit einem griechischen Bauernsalat und Frikadellen aus Roten Linsen oder Rindhackfleischbällchen an Paprika-Tomatensoße mit Jasmin Duftreis für wirklich jeden Geschmack etwas dabei. Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass der Andrang auf diese kulinarischen Köstlichkeiten so groß wird, sodass diese bereits vor Konzertschluss restlos ausverkauft waren. Auch von der vielfältigen Kuchentheke blieb zum Schluss kein Stück mehr übrig. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön von unserer Seite an die Reichenauer Gärtnersiedlung für die großzügige Versorgung mit Paprika, Auberginen und Chilis. 

 

Für die musikalische Untermalung des Mittags sorgte der Musikverein Friedingen. Die zahlreichen Zuschauer erfreuten sich an modernen Stücken, wie Wannsee von den Toten Hosen und altbekannten Stücken der Blasmusik von Ernst Mosch. Nach einer kurzen Umbaupause sorgte unsere Musikkapelle in verkleinerter Besetzung für die weitere Unterhaltung. Eine besondere Ehre war für uns der Besuch des Verbandspräsidenten des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee, Herrn Johannes Steppacher, welcher die diesjährigen Ehrungen höchstpersönlich vornahm. Geehrt wurden Maximilian Kopp für den Erwerb des Jugenmusikerleistungsabzeichens in Gold, Zoe Krug für den Erwerb des Jugenmusikerleistungsabzeichens in Bronze, sowie Sarah Stocker, Lisa Zimmermann und Steffen Kollosche für 20 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft.

Wir hoffen, dass unser Paprikafest bei Ihnen sehr gut angekommen ist und wir Sie zu einer weiteren Auflage erneut unterhalten dürfen.

 

Weitere Impressionen unseres Paprikafestes finden Sie hier

Dämmerschoppen 2019

Am Freitag, den 19. Juli fand auf dem malerischen Lindenplatz in Hausen bei bestem Wetter unser jährlicher Dämmerschoppen statt.

Für musikalische Unterhaltung sorgte zu Beginn der MV Überlingen am Ried, welcher die zahlreichen Gäste auf dem Lindenplatz bestens unterhielt.  Insbesondere die Kinder fanden sehr großen Gefallen am neuen Waffelstand. Die Musiker hatten alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage an Waffeln im Stil des Wappens eines Münchener Fussballvereins zu stillen. In den späteren Abendstunden wurde die Waffelbar dann in eine Getränkebar umfunktioniert, welche ebenfalls sehr gut angenommen wurde. Dieser zweite Teil des Dämmerschoppens wurde nun durch den MV Raithaslach-Münchhöf musikalisch begleitet. Eine neue Beleuchtung verbesserte das Flair des Lindenplatzes nochmals erheblich.

Der Musikverein Hausen hofft für nächstes Jahr wieder auf solch perfekte Grundvoraussetzungen und auf zahlreiche Gäste.

 

Hier finden Sie weitere Impressionen aus diesem Jahr

Neuer Goldjunge an der trompete

Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold ist für einen jungen Amateurmusiker wohl immer die Krönung seiner Ausbildung. Den letzten Schliff holte sich Maximilian Kopp bei einem einwöchigen Lehrgang an der Musikakademie in Staufen. Neben den klassischen Vortragsstücken, welche immer mit Klavierbegleitung eingeübt werden, stehen auch die Fächer Musikkunde und Gehörbildung auf dem Stundenplan. Bei der praktischen Abschlussprüfung, bei welcher die Technik, Rhythmik, Tonqualität und der musikalische Ausdruck gesondert bewertet werden, hat Maximilian Kopp oft die Höchstpunktzahl erreicht. „Mein Trompetenlehre Uwe Sauter hat mich optimal auf die Prüfung vorbereitet“ so der junge Trompeter. Mächtig stolz auf den jungen Musiker ist natürlich auch sein Vater und Vereinsvorstand Alexander Kopp.

 

In der fast 50-jährigen Geschichte unseres Musikvereins ist Maximilian erst der vierte Musiker, der diese Prüfung absolviert hat. Natürlich wissen wir auch die Stärken des Trompetenlehrers Uwe Sauter zu schätzen. Für Alexander Kopp ist es immer wieder faszinierend, wie er die jungen Musiker motivieren und mit gemeinsam gespielten Technikübungen zu neuen Höchstleitungen anspornen kann. Maximilian wird seinen Trompetenunterricht beenden, da er übergangsweise bei einem Singener Großbetrieb im Schichtbetrieb arbeitet. Im Herbst beginnt dann sein duales Studium in Villingen. „Am Wochenende werde ich dann meistens heim fahren und wenn nicht etwas ganz Wichtiges ansteht, bin ich dann natürlich auch am Freitag in der Musikprobe“ so Maximilian augenzwinkernd. Das hoffen natürlich auch seine Musikkameraden und der Dirigent Christian Waibel, ist Maximilian doch jetzt schon eine wichtige Stütze im Trompetenregister.

Benefizkonzert im Pflegezentrum Hegau

Am Sonntag, den 2. Juni, lud der Musikverein zum Frühschoppenkonzert im Garten des Pflegezentrum Hegau in Singen ein. Viele Bewohner des PZH folgten der Einladung und hörten bei kühlenden Getränken den vielfältigen Musikstücken aufmerksam zu. Der Mix aus Polkas, Märschen und Evergreens kam bei den Zuschauern sehr gut an.

Ein besonderes Highlight bot das bekannte Stück „Auf der Vogelwiese“ von Ernst Mosch. Ein musikalisch sehr begeisterter Bewohner des PZH verfolgte das Konzert aufmerksam aus nächster Nähe. Das Angebot vom Vorstand Alexander Kopp, die Vogelwiese mit Gesang zu begleiten, nahm dieser gerne an.

Nach der letzten Polka „Bis bald auf Wiedersehen“ konnten die Bewohner des PZH immer noch nicht genug vom Musikverein bekommen und forderten weitere Zugaben. Mit Peter Alexanders „Feierabend“, sowie „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble konnte dieser Wunsch erfüllt werden. Es unser erster Auftritt dieser Art beim PZH Singen und bestimmt auch nicht der letzte.

 

Weitere Fotos unseres Auftritts finden Sie in der Galerie

War das schon alles ?

Wir freuen uns über Ihr großes Interesse an unserem Musikverein. Weitere Beiträge finden Sie in unserem Archiv.